Time to say Goodbye and Karibu in Germany

Hallo ihr Lieben!

Am Samstag vorletzte Woche habe ich geputzt und in der Stadt noch ein paar Sachen erledigt.

Das Internet ging an dem nicht und ich bin ins Ryan’s Bay Hotel, weil ich ein paar Bilder fuer den letzten Blogeintrag hochladen wollte, dort war das Internet aber zu langsam.

Abends kamen Ally (leider nur kurz), Sophie, Isabel, Michaela (aus Lichtenstein), Johanna, Tabea, Lissy (Freundin von Tabea), Bennet, Silke (aus Deutschland), Joe und Nils zu mir und wir haben etwas vorgeglueht. Wir haben ein aehnliches Spiel wie Tabu gespielt und sind danach in den Villa Park. Wie immer erst zur Liveband und spaeter dann in den Club, hatten einen guten, verrueckten Abend. Zu dem Rest des Abends sag ich nur „Was in Mwanza passiert, bleibt in Mwanza“ 🙂

Am Sonntag Morgen habe ich mit Anne Brigitte einen Kuchen fuer Montag gebacken. Nachdem ich daheim aufgeraeumt und mich etwas ausgeruht habe, bin ich nachmittags zu Joe. Ich hatte etwas Besonderes vor und zwar ein Huhn schlachten! Ich bin naemlich der Meinung, dass man ein Tier schonmal geschlachtet haben sollte, wenn man Fleisch isst. Fuer 7.000 Tzs (3,50 Euro) haben wir ein Huhn auf dem Markt gekauft, ich habe mit einem Messer den Hals durchgeschnitten, dann haben wir die Federn gezupft, es in Stuecke geschnitten, die Innereien raus genommen, es fritiert und gegessen. Es war sehr lecker und eine super Erfahrung!

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Daheim habe ich mich noch etwas ausgeruht und mit der Schwester die Zuckermasse fuer den Kuchen gemacht.

Abends war ich dann mit Sr. Tabitha, Sr. Anne Brigitte, father Daniel, father Annan und father Charles im Tilapia. Habe euch ja schon beim letzten Mal geschrieben, dass wir eingeladen wurden, war lecker.

Schwester Tabitha hat bei mir uebernachtet und wir hatten abends keinen Strom.

Am Montag sollten ja die exams beginnen, aber der Kopierer ist am Samstag kaputt gegangen. Fuer Prep 1 und 2 waren alle fertig, die anderen Klassen hatten nur das Mathe exam.

In der Prep 2 haben wir dann mit Mathe angefangen, danach war meine Abschiedsfeier. Ich habe fuer meine Klasse Kuchen und Saft mitgebracht, die Kinder und Lehrer haben sich sehr gefreut.20150323_085709 20150323_09090220150323_090932 20150323_091902-1Als Loveness den Kindern ein Abschiedslied fuer mich beigebracht hat, haben einige Kinder angefangen zu weinen. Ich musste dann auch weinen. 20150323_094849 In der Pause haben sich die Lehrer von mir verabschiedet, ich habe eine Karte und das Schul T-Shirt, was ich mir gewuenscht habe, bekommen.

20150323_10385520150323_103935 received_332876083578888Stand. 6 hat ein Plakat fuer die Spenden gestaltet und in der Prep. 2 haben wir das Englisch exam geschrieben, wie bei den letzten exams wieder mit einem muendlichen Teil. Danach haben wir Mathe und Englisch korrigiert.

Hier das letzte Update des Kindergartenbaus von Montag und Dienstag: 20150323_100331-120150324_100053-1In der Mittagspause habe ich zwei Loreto Maedels Foto’s von mir, die sie sich gewuenscht haben, gebracht.

Nach der Schule kamen Freddy und Daniel zu mir und wir haben mit Lenna geskypt, war sehr schoen 🙂 Ich weiss gar nicht mehr, ob ich es hier schon einmal geschrieben habe, aber Lenna kommt mich zu meinem Geburtstag (3.-6. April) in Wuerzburg besuchen, ich freue mich riessig! received_882499268479880Am Dienstag war dann mein letzter Tag in der Atiman English Medium school, es hat morgens stark geregnet und wir haben noch 40 Minuten auf mehrere Schueler gewartet. Angefangen hat es an dem Tag mit dem Kisuaheli exam, was wir danach gleich korrigiert haben. Zum Fruehstueck hat die Schwester Mandazi fuer mich mitgebracht, was mich wie immer gefreut hat. 20150324_103141Standard 1 und 2 haben insgesamt sieben exams, standard 3 bis 7 haben zehn exams.

Bei mir in der Klasse ging es mit dem science exam weiter, auch mit einem muendlichen Teil und danach haben wir es korrigiert.

Schwester Tabitha hatte ein Karte, einen Brief und zwei Tuecher fuer mich als Abschiedsgeschenk und sie hat sich sehr ueber das Geschenk von mir gefreut: eine Uhr, einen Brief und einen Bilderrahmen mit Foto’s.

Zum Mittagessen waren wir beide dann bei father Daniel, father Annan und father Charles eingeladen. Es gab Reis, Ugali, Fisch, Schwein, Spinat, Bohnen, Okra und war sehr lecker. Habe noch die Belege fuer die Spenden bekommen und dann einen Bericht fuer father Daniel ueber meine Erfahrungen in der Schule geschrieben.

Die Kinder und Lehrer des Kindergartens der Atiman English Medium School in Mwanza bedanken sich auch hier noch recht herzlich fuer die Spenden!20150324_09511220150324_150924-120150324_150944-1Vom Schulleiter habe ich noch einen Brief mit Bedankung bekommen. 20150324_103416Nachmittags dann die Verabschiedung von manchen Lehrern, der Schwester und den Schuelern. Es war nicht so spektakulaer, ich glaube manche Kinder haben nicht verstanden, dass ich mich fuer immer verabschiede.

Abends war ich mit Johanna, Michaela, Elisabeth, Silke, Julia (aus Deutschland), Nils, Sophie und Joe ein letztes Mal auf dem capripoint view. Und danach waren wir ohne Sophie, Joe und Michaela, dafuer aber mit Lissy, Tabea, Paula (tansanische Freundin von Nils) und einer Freundin von ihr beim Kuku Poa, ist sowas aehnliches wie Kentucky Fried Chicken. Hatten einen schoenen Abend 🙂

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DSC_0045DSC_0089DSC_0067Am Mittwoch war ich vormittags am PC und nachmittags bin ich in die Stadt. Habe mit Ally ein paar Erledigungen gemacht und ihn dann auf chips mayai eingeladen. Danach war ich im Ryan’s Bay Hotel im Wlan und habe mich daheim ausgeruht.

Der Donnerstag ging damit los, dass father Annan zu uns nach Hause kam und die Bestätigungen für die Spenden und meine Beurteilung gebracht hat.

Ich habe angefangen zu packen und war nachmittags mit Sophie chips mayai essen, danach sind wir zum Malaika beach. Ich fand es sehr „europaeisch“ dort, wir hatten aber einen schoenen Nachmittag zusammen 🙂

20150326_15024920150326_15035920150326_16150720150326_162337Abends hatte ich mein Abschiedsessen im Ryan’s Bay mit Anne Brigitte, Marga, Johanna, Sophie, Joe, Elisabeth, Michaela und Isabel, war ein schoener Abend. Von Isabel, Elisabeth und Michaela habe ich eine Ananas und Konyagi als Abschiedsgeschenk bekommen 🙂

Am Samstag habe ich fertig gepackt, mich in der Nyamagana school verabschiedet und war nochmal in der Stadt. Bin mit einem Saft auf’s Dach vom Gold Crest Hotel, um nochmal den Ausblick auf Mwanza zu geniessen. Nachdem ich im Ryan’s Bay im Wlan war, habe ich mich daheim im Garten ausgeruht.

20150327_134137Nachmittags kamen Johanna, Silke, Elisabeth, Michaela, Isabel und Sophie, wir haben die in konyagieingelegte Ananas gegessen und im Garten gechillt. Der Abschied von den Maedels war nicht einfach aber fuer mich okay, weil ich weiss, dass ich sie wieder sehe. Johanna hat etwas geweint. Und von Sophie und Joe habe ich ein kleines Fotoalbum als Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit in Mwanza bekommen.

Am Samstag haben mich Anne Brigitte, Joe und Sophie zum Flughafen gebracht, der Abschied verlief ohne Traenen.

Bei dem Start des Flugzeugs ist ein Vogel in die Maschine geflogen und der Pilot musste eine Vollbremsung machen, die war nicht so ohne. Es musste dann ein Ingeneur kommen und wir haben 5 Stunden gewartet, bis es los ging. Habe aber nette Leute aus Suedafrika, Amerika, England und sogar einen Wuerzburger kennengelernt. das hat die Wartezeit etwas verkuerzt.

Danach ging es planmaessig von Mwanza nach Dar Es Salaam, dann nach Nairobi, Amsterdam und am Sonntag Morgen bin ich in Nuernberg angekommen.

Ich habe mich sehr auf daheim gefreut, kann aber voller Ueberzeugung sagen, dass ich eine wunderbare und unvergessliche Zeit in Mwanza hatte.

In Nuernberg hatte ich dann eine traenenreiche und sehr, sehr schoene Begruessung von meiner Mama, meinem Bruder, Steffi, Anna, Jannik und Julius. DANKE nochmal!

IMG-20150329-WA0009[1]Es ist komisch wieder daheim zu sein, weil mir alles vertraut, aber doch fremd ist. Und vor allem ist es soooo kalt! Veraenderungen in der Stadt fallen mir besonders auf, das Leben hier ging eben auch ohne mich weiter 😉

Noch etwas Witziges zum Abschluss: Die Menschen kamen mir am Anfang alle bekannt vor, weil ploetzlich alle weiss sind. Wenn ich in Mwanza jemand weisses gesehen habe, kannte man den-/diejenige/n in der Regel.

Wir sehen uns (wenn wir es nicht schon haben),

Eure Lisa

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